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Aktion: move your money

Veröffentlicht: Oktober 19, 2011 in HOPE, Initiative

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attac! Krötenwanderung jetzt! 


Der folgende Gedankenaustausch wurde von der britischen Satire-Zeitschrift „Punch“ am 3. April 1957 veröffentlicht.

F: Wofür gibt es Banken?

A: Um Geld zu schaffen.

F: Für die Kunden?

A: Für die Banken.

F: Wieso erwähnen dies nicht die Anzeigen der Banken?

A: Das wäre kein guter Geschmack. Aber man kann es schlußfolgernaus Hinweisen auf Reserven von 249 000 000 Dollar oder so. Dies istdas Geld, das sie geschaffen haben.

F: Von den Kunden?

A: Vermutlich ja.

F: Sie erwähnen Aktiva von 500 000 000 Dollar oder so. Haben sie auch diese geschaffen?

A: Nicht wirklich. Das ist das Geld, aus denen sie Geld machen.

F: Verstehe. Und das liegt irgendwo in einem Safe?

A: Überhaupt nicht. Sie leihen es an Kunden aus.

F: Sie haben es also nicht?

A: Nein.

F: Und weshalb sind das dann Aktiva?

A: Sie behaupten, es wären welche, wenn sie es zurückbekämen.

F: Aber sie müssen doch in irgendeinem Safe etwas Geld besitzen?

A: Ja, meistens 500 000 000 Dollar oder so. Man nennt das Verbind-

lichkeiten.

F: Aber wenn sie dies doch nicht haben, wie können sie dann dafürhaften?

A: Weil es nicht ihnen gehört.

F: Wieso besitzen sie es dann?

A: Es wurde ihnen von Kunden geliehen.

F: Kunden leihen der Bank also Geld?

A: So ist es. Sie tun Geld auf ihr Konto und leihen es damit der Bank.

F: Und was stellen die Banken damit an?

A: Sie verleihen es an andere Kunden.

F: Aber Sie sagten doch, das Geld, das sie an andere Leute ausleihen,seien Aktiva?

A: Ja.

F: Also sind Aktiva und Verbindlichkeiten ein und dieselbe Sache?

A: Das kann man so nicht sagen.

F: Haben Sie aber gerade. Packe ich 100 Dollar auf mein Konto, soist mir die Bank verbunden, dies zurückzuzahlen. Also sind es Verbind-lichkeiten. Aber sie verleiht es an jemand anders, und der ist der Bankverbunden, es zurückzuzahlen, und also sind es Aktiva. Es geht nochimmer um dieselben 100 Dollar, oder?

A: Ja, aber …

F: Es löscht sich also gegenseitig aus! Das heißt doch, die Bankenbesitzen überhaupt kein Geld?

A: Theoretisch …

F: Lassen wir das. Wenn sie kein Geld besitzen, woher kommendann die Reserven von 249 000 000 Dollar oder so?

A: Sagte ich doch. Sie haben es gemacht.

F: Wie?

A: Nun, wenn sie Ihre 100 Dollar weiterverleihen, verlangen sie vondemjenigen Zinsen.

F: Wieviel?

A: Hängt von den Bankzinsen ab. Vielleicht fünfeinhalb Prozent.Das ist ihr Gewinn.

F: Warum nicht meiner? Ist es nicht mehr mein Geld?

A: Die Theorie der Banken heißt …

F: Wenn ich ihnen meine 100 leihe, wieso verlange ich dafür keineZinsen?

A: Tun Sie doch.

F: Was Sie nicht sagen! Wieviel?

A: Hängt von den Bankzinsen ab. Vielleicht ein halbes Prozent …

F: Habgierig von mir, oder?

A: … aber nur, wenn Sie das Geld nicht wieder abziehen!

F: Natürlich werde ich es wieder abheben. Würde ich es nicht wie-derhaben wollen, hätte ich es gleich im Garten vergraben können,stimmt’s?

A: Sie würden die Abhebung nicht gern sehen.

F: Wieso? Lasse ich es auf dem Konto, ist es eine Verbindlichkeit,sagen Sie. Wären sie nicht froh, weniger Verbindlichkeiten zu haben?

A: Nein, denn wenn Sie es abheben, können die Banken das Geldnicht weiterverleihen.

F: Aber wenn ich es abheben möchte, können sie mich nicht daranhindern?

A: Richtig.

F: Und wenn sie es bereits an einen anderen Kunden verliehenhaben?

A: Dann gibt man Ihnen das Geld eines anderen Kunden.

F: Und wenn er seines auch zurück möchte …, sie es aber bereits mirgegeben haben?

A: Sie sind absichtlich begriffsstutzig.

F: Ich halte mich aber für scharfsinnig. Wenn nun alle gleichzeitigihr Geld zurückfordern?

A: Die Theorie des Bankwesens sagt, dies wird niemals geschehen.

F: Also rechnen die Banken nicht damit, ihre Verpflichtungen erfül-len zu müssen?

A: So würde ich das nicht ausdrücken …

F: Ach ja. Nun, wenn Sie mir noch etwas sagen möchten …?

A: Durchaus. Sie könnten jetzt hingehen und ein Bankkonto eröff-nen.

F: Eine allerletzte Frage.

A: Selbstverständlich.

F: Sollte ich nicht lieber hingehen und eine Bank eröffnen?

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grüngewaschene Öko-Agenda

Veröffentlicht: Oktober 6, 2011 in Initiative

Versuch mal gegen eine populäre Volksstimme anzukämpfen, die aus dem Windrad-BauWahn oder der von der Industrie lancierten Biospritt-Gehirnwäsche – also dem Verfeuern von eigentlich zum Essensanbau bestimmten Agrar-produkten – nicht mehr rauskommen. Es gibt immer mehr „grüne“ Verfechter dieses Öko-hypes, der gesamtwirtschaftlich betrachtet oft garnicht öko ist. Ich habe mit solchen Leuten zu tun – bei attac Würzburg, würzburger Klima-Allianz, BUND Naturschutz, ÖkoPax etc. sind viele Leute engagiert, die von den instrumentalisierten IPCC-Studien etc. hinters Licht geführt wurden. Dort sind schon fast irreparable Schäden in deren „Denke“ entstanden..

Auch die (katholische) Kirche hatte sich vor einigen Monaten erst für diese ganzen übertriebenen Isolations-Vorhaben von mitunter alten / historischen Gebäuden etc. ausgesprochen, aufgrund von fraglichen, von industrieller Seite erstellten Wärme-Berechnungen… Für diese Gebäude rechnet sich weder ökonomisch noch ökologisch eine dementsprechende Sarnierung, welche in der Realität gerademal zu einer minimalen weniger Heizkosten & Öl- oder GasErsparnis beiträgt. Rechnet sich nicht die Bohne.

Du kannst mir glauben, ich weiss wovon ich rede & das Vielerlei Aktionismus auf überholten, teils berichtigten Annahmen von „gefälschten“ CO² Studien etc. beruht – wodurch eine komplett neue Finanzblase (EmissionsRechtehandel..) entstand und auch manch real davon profitierende Firma wie „green forests“ o.ä. aus England, die durch verwaltende Obhut von bewaldeten Ausgleichsflächen für den Emissionshandel, rücksichtlos gegen Interessen der indigenen Bevölkerung in Afrika vorgeht.

Kurzum: dieses ganze Öko-Getue muss man nicht nur aus der Position einiger grünen Möchtegern-Weltverbesserer sehen, die sich Sorgen um die Zukunft ihrer Kinder machen und aus Gründen ihrer pers. Überzeugung zum Schutz der Natur & des eigenen Selbsterhaltungs-Triebs wegen, auf die grüne Welle mit aufspringen. Vielmehr muss man auch die Schattenseite sehen. Das Aufsitzen von teils gewaltigen Lügen und herangezogenen Teilwahrheiten aufgrund medial extrem populisierter Erkenntnis-Theorien, eines monolithischen „Experten“-Blocks lobbynaher Wissenschaftler – äußerst einseitiger, oft untransparenter Herkunft und lancierten Handlungs-Pragmatismus der schlichtweg wissenschaftlich unhaltbar und in keinerlei Hinsicht bewiesen ist. Gegenstudien werden unter Verschluss gehalten oder nicht öffentlichkeitswirksam publiziert.

Der ökologische Fußabdruck – selbst von US-Amerikanern ist völlig überbewertet. Er wird unkenntlich – stellt man ihm die Spur der Panzerketten-Fahrzeuge oder anderer anorganischer Vehikel aus dem Militärdienst und des industriellen Gewerbes gegenüber. Am Ende stehen wir mit unserer so grün-gepriesenen Öko-Wirtschaft genau dort, wo wir mit dem Finanz-System nun auch stehen: vor dem Abgrund.

Wo hinkt das System?

Veröffentlicht: September 15, 2011 in Initiative

finanzielle Verwerfungen an mehreren Stellen:

  • Abschöpfung des Mehrwerts durch die Unternehmer. Ausbeutung der Arbeitskraft des Proletariers (Humankapital).
  • Wuchernder, exponentieller Zinseszins auf angehäufte Kapital-Vermögen (nicht auf Schulden – linear?)

Inflation

Repression


sehr interessant, da ich mich gerade sowieso verstärkt mit der ‚BRD GmbH‘ beschäftige (wegen NeuDeutschland.org, Peter Fitzek..)

Lügen, Betrügen, Besatzungsrecht: „Arbeitsgerichte“ im Unternehmen BRD Wie bereits bekannt, hat das Grundgesetz seine territoriale Gültigkeit durch den Einigungsvertrag (Artikel 4 Ziffer 2) verloren. Mit diesem Verlust der Grundrechte geht auch der Verlust des gesetzlichen Richters gem. ehem. Art. 101 GG einher, was bedeutet, dass einerseits Privatpersonen, die sich als Richter ausgeben „Gerichtsverhandlungen“ ohne grundgesetzliche oder völkerrechtliche Legitimation durchführen. Andererseits kann seit dem Einigungsv … Read More

via Der Honigmann sagt…



– sondern versinkt in einer bürgerlich-politischen Mitte, wird aber niemals nicht als starker Reformer oder gar Revolutionär auftreten können.


In erster Linie sind wir in Deutschland eine Wissens-Gesellschaft. Das heißt wir eignen uns Wissen im großen Stiel an. Teilweise konsumieren wir dieses und teilweise wird es uns auf dem Silbertablett gereicht – wie bei Wikipedia. Dabei ist gemeinsames Wissen, wie das durch wikipedia verbreitete und von Allen überwachte Wissen in der Regel keinesfalls schlechter, minderwertiger – als das in akademischen Betrieben vermittelte Wissen.

Was wir in dem Bezug der tagtäglichen Wissens-Aufnahme – daheim am PC oder unterwegs mit dem handheld –  jedoch dringend benötigen, das ist eine – am Besten staatlich abgenommene – oder zumindeßt praxisnah durch die Industrie (IHK..) anerkannte, für jeden gangbare Verifizierung des so erworbenen Wissens.

Ich denke dabei in erster Linie an historisch Relevantes genauso wie aktuelles Zeitgeschehen. Ebenso geo-politisches, markt-wirtschaftliches  und fiskalisches Wissen. Auch die Anerkennung von werthaltigem,  grundlegenden Basiswissen zu staatlichen Gesellschaftsformen (Wie funktioniert repräsentative Demokratie? – Stärken, Schwächen), unserem Rechts- und Sozialstaat (Herde sozialer Spannungen) oder zum Geld (Entstehung, Vermehrung..) ist denkbar und wünschenswert.

Man könnte auf diese Weise ein Zertifikat (oder auch mehrere gestufte) erwerben, dass einem eine gewisse Kompetenz hinsichtlich des – nicht nur für journalistische und politische Arbeit – einzufordernden, sozio-kulturellen Wissensstandes bescheinigt.

So könnte etwa auto-didaktisch – in eigenverantwortlicher Eigenarbeit – angeeignetes Wissen auch tatsächlich zu einen gesellschaftlich anerkannten Bildungs-Mehrwert  führen. Der hinsichtlich einiger Berufsbilder sogar als relevanter eingestuft werden könnte, als dies beispielsweise für das Journalisten-Metier oder diverse politische Ressorts heutzutage gängige Praxis ist.

Dies würde der Wirtschaft und besonders auch der freien Presse und der etablierten Medien-Formate mit dem Anspruch auf Authentizität bei der Auswahl von wirklich qualifizierten Partnern, welche zumindeßt in der Lage sind bei der Einschätzung und Bewertung gesellschaftlicher Ereignisse und Bewegungen bzw. das, was uns über / mittels diverser Informations-Portale (ÖR + Private Berichterstattung & selektive Auswahl der Presse-Agenturen und Zeitungen..) darüber aufgetischt wird (Stichwort Medienkompetenz) nicht komplett zu versagen, behilflich sein.

Damit sich letztendlich die Wahrheit und Vernunft besser durchsetzen kann – und nicht die ganze Gesellschaft in einem Sumpf an desinformation und ‚information-overkill‘ erstickt.


Ich finde es anversicht imma noch Zeitverschwendung, sich mit der Sichtweise der etablierten politischen Parteien zu Allmenden (Gemeingütern) und Privatisierung näher bzw. umfassend zu befassen..
Unser politisches Basiswissen / Erfahrungsschatz sollte doch ausreichend sein um zu wissen, dass hier keine Partei aktiv die allmende-bewegung unterstützt bzw. dieser explizit positiv gegenübersteht.

Würde persönlich die ‚formale‘ Präsentationssache & handhout auf ein Minimum an BASIS-Wissen beschränken und vielmehr ein pragmatisches KONZEPT entwickeln, wie unsere gemeinsam getragene(r) Vision bzw. Beitrag zur allmende umzusetzen, realisierbar gemacht werden kann.

Wie können wir abseits von akademisch-verfassten Analysen, existierenden Theorien und herbeigeschriebene Prognosen / Pamphlete zur zukünftigen Entwicklung – über Sinn & Sein von Postwachstum-Wirtschaft & GemeinGütern erreichen, dass der engagierte Normal-Bürger in seiner täglichen Wahrnehmung das für eine willkürliche Gemeinschafts-Kultur schädliche, bisherige Prozedere (des Fließens von Geld – meißt in nur eine Richtung), welches in so gut wie allen Ereignissen / Veranstaltungen seines partizipativen kulturellen Lebens als solches – letzten Endes irgendwann in irgendeiner Form auch auf die eigene Person oder ebenso wahrscheinlich auf sein familiäres Umfeld / seine Liebsten sich nachteilig auswirkendes Element – erkennt, *
und auch versucht in dem Sinne zu handeln,
das genau diese, durch kapitalistisches Interagieren hervorgerufene – Schädigung weitestgehend vermieden wird.
In kleiner, lokaler Ebene gibt es für JEDEN die Möglichkeit, sich etwa bei der Stadt- oder Vereins-Verwaltung schlau zu machen darüber, wie diese oder jene Leistung / Angebot geleistet und angeboten werden kann.

*angefangen beim Fußball-Verein oder anderen sportlichen Aktivitäten (Fitness-Center, Hobbys..) bis hin zum regelmäßigen Abfeiern – party machen – amüsieren mit Freunden

–> Ist an ein Leben mit sozialer Teilhabe (bzw. in der Öffentlichkeit) überhaupt noch zu denken, ohne Geld irgendwo hinzublättern?
z.B. sich im Lokal oder Kino eigene Genuss-Mittel mitzubringen?
(eigene) Musik, selbst als Besitzer dieser, öffentlich wiederzugeben oder nur gemeinsam, in aller Öffentlichkeit wo rum zu liegen, sonnen zu baden, (nicht nur) sich’s überhaupt mit einem, nicht erst unmittelbar beim in Sichtweite befindlichen kommerziellen Anbieter, bzw. nicht käuflich erworbenen Gut öffentlich (vor den Augen der restlichen, brav-zahlenden Konsumenten / Schafe) zu vergnügen..?
–>Oder gilt nicht genau dies als unsittlich, deplaziert und verpönt und wird nicht genau dies überall untersagt und verboten?!

Doch genau hier muss man ansetzen:
Die Konsumenten – die blinde Herde muss gezielt auf ihr Fehlverhalten hin angespielt / hochgenommen / provoziert werden, bei ihrer selbstverständlichen Bereitschaft ihr Geld für allen (un-)möglichen, unnötigen kommerziellen Misst rauszuhaun und so ihre souveräne Vertrags-Freiheit leichtfertig quasi dazu mißbrauchen, ihre Zukunft und die Zukunft ihrer Mitmenschen der kapitalistischen Pest zum Fraß vorzuwerfen..der Menschheit das Joch der kapitalistischen Unterdrückung aufzuerlegen. Denn auch sie sind letztlich ‚Händler des Todes‘.
Erst – tretet diesen Schafen ans Bein, lacht sie hämisch aus, macht euch über sie lustig, verspottet sie;
dann – zeigt ihnen jedoch auch, dass ihr’s besser wisst; stellt ihre Ansichten in Frage; reflektiert die kommerzielle Handlung und weist sie auf ihren systemischen Fehler und auf potentielle Folgen desselben hin; gebt euch offen, zeigt euch (wenn möglich) überlegen!  macht sie neugierig und ladet sie zu einem Info-Abend – einem gesellschafts-kritischen Stammtisch usw. ein;
ein einfacher flyer, eine kleine Parabel zur Verdeutlichung ihres im Grunde unnötigen und doch so endgültig wie nachhaltigen Beitrags des Ausverkaufs  / bailout von Werten, Moral und Kultur zu wissen, ist nie verkehrt; verdeutlicht ihnen diese Bedrohung, die durch die permanente, angebots-orientierte Konsum-‚Geilheit‘ der Massen gespeist wird und nichts anderes als den unausweichlichen Zerfall der Gesellschaft bedeutet. Geht sogar so weit und schärft ihnen ein, nur ihren wirklichen Bedarf (selektiv) nachzufragen und Geld mit Bedacht und nicht ausschließlich für Materielles und vor allem nicht nur egoman für sich selbst bzw. die Befriedigung eines erhöhten Lifestyle-/ Luxus-Bedarfs auszugeben. Schlagt Alternativen vor;
Dies bedeutet es zivilen Ungehorsam zu leisten.

Dabei muss man gezielt fragen: (besonders, wenn man den Handelspartner persönlich – womöglich auch schon länger – kennt)
Wer profitiert vor allem finanziell davon?
Kann der bisherige Profiteur sich mit dem Projekt identifizieren?
Kann er daher:
– alternative Angebote machen?
– ist er bereit andere (in-)materielle Zahlungsmittel zu akzeptieren?
– stiftet bzw. spendet er einfach diesen oder jenen Beitrag?
-> vgl. unentgeldliche Übereinkommen / Transfers, Spenden, Schenkungen, Schwarzarbeit..
Gibt es Alternativen aus Sicht der Projekt-Planer / Nachfrager? Sind diese für Alle tragbar?
Durch welche alternativen Organisations- und Kooperations- Bereiche lässt sich der kapitalistisch-kommerzielle ‚Obolus‘ substituieren oder gar ganz vermeiden?

–> Diese Schritte geht ganz von allein jeder, der wirklich kein Geld mehr hat!

Als erster und wichtigster Schritt zur Ermutigung individuellen Handelns in diese Richtung muss lokal ein gemeinsam zu nutzender Platz zum Gespräch / zur Interaktion (mit Gleichgesinnten) geschaffen werden!
Ein Gemeinplatz, der niemandem verwehrt werden darf. Hierfür muss jede Gemeinde selbst die geeigneten Mittel ausmachen und ergreifen – auf potentiell zur Verfügung stehende Ressourcen zurückgreifen. Lediglich erprobte Beispiele und häufig genutzte Operationalisierungen hierfür können gegeben werden.
Wird auf diesem Wege erstmal eine Plattform abseits des Cyberspace geschaffen, zu der man immer freien Zutritt hat, die einem ein neues, bzw. längst in kollektive Vergessenheit geratenes – ‚verlebtes‘, Gefühl der Befriedigung geben kann und wo man vielleicht auch des Öfteren Spass und kindliche Freude teilen kann und gerne gesehen wird, dann wächst eine starke Bande zwischen den Leuten heran. Jene Bande, die ich heute, da ich dies schreibe, so sehnlich vermisse und ohne die jede Form von sozialer Revolte nur in ungestümen Chaos – nicht aber in eine Revolution – münden wird.
Daher lasst uns daran arbeiten, eine starke ’soziale Bande der Willigen‘ –
durch ungezwungenen, beseelten Gedanken-Austausch – der wohl u.a. durch niedrige Sprach-/Ausdrucks-Barrieren und einer gemeinsamen ‚Wissens-Allmende‘ für jedes Alter verständlich / zugänglich gemacht werden kann (übrigens auch gerade in Schulen und Universitäten)

in freundlicher Atmosphäre, für JEDEN in nächster Umgebung greifbar zu machen.

Meine Wunschliste 2011

Veröffentlicht: Dezember 24, 2010 in Initiative

Ich wünsche mir eine emanzipatorische Piratenpartei und eine revolutionistische Linke zum Frohen X-mas Fest!

Außerdem ein Zerbrechen des globalen Kultur-Kapitalismus bzw. makro-ökonomisch betrachtet des kollektiv-amerikanischen Kommunismus gekoppelt mit eine Wiederentdeckung kommunaler Autonomie. *träum

Ist zwar nicht wirklich ne Liste – aber besser als nichts..

 

hier noch ein netter youtube-fund (danke an Charlotte!)

Ich traue keinem Krawattenträger

Veröffentlicht: Dezember 21, 2010 in Initiative

– besonders, wenn dieser nichtmal privat – wo er keine öffentliche Repräsentation seiner Funktion / seines Amtes etc. zu erfüllen hat – auf dieses Repertoire heuchlerischer Kompetenz und  aufgesetzter ‚Gutmenschen‘-Etikette verzichten kann. Am allerwenigsten kann ich junge Krawatten-träger, womöglich gar noch mit marottiert-hintergegelten Haaren ausstehen. Die haben nämlich für gewöhnlich gar keinen Character oder es kristallisiert sich sehr schnell ein pervertierter, verdorbener Character heraus..

p.s. Ich trage ne Krawatte höchstens zum Hawaiihemd oder Tank-Top 🙂