Zertifikate für das korrekte Basis-Verständnis eigens erworbenen (Gemein-)Wissens zu unserer gespaltenen Gesellschaft?

Veröffentlicht: Januar 17, 2011 in Initiative

In erster Linie sind wir in Deutschland eine Wissens-Gesellschaft. Das heißt wir eignen uns Wissen im großen Stiel an. Teilweise konsumieren wir dieses und teilweise wird es uns auf dem Silbertablett gereicht – wie bei Wikipedia. Dabei ist gemeinsames Wissen, wie das durch wikipedia verbreitete und von Allen überwachte Wissen in der Regel keinesfalls schlechter, minderwertiger – als das in akademischen Betrieben vermittelte Wissen.

Was wir in dem Bezug der tagtäglichen Wissens-Aufnahme – daheim am PC oder unterwegs mit dem handheld –  jedoch dringend benötigen, das ist eine – am Besten staatlich abgenommene – oder zumindeßt praxisnah durch die Industrie (IHK..) anerkannte, für jeden gangbare Verifizierung des so erworbenen Wissens.

Ich denke dabei in erster Linie an historisch Relevantes genauso wie aktuelles Zeitgeschehen. Ebenso geo-politisches, markt-wirtschaftliches  und fiskalisches Wissen. Auch die Anerkennung von werthaltigem,  grundlegenden Basiswissen zu staatlichen Gesellschaftsformen (Wie funktioniert repräsentative Demokratie? – Stärken, Schwächen), unserem Rechts- und Sozialstaat (Herde sozialer Spannungen) oder zum Geld (Entstehung, Vermehrung..) ist denkbar und wünschenswert.

Man könnte auf diese Weise ein Zertifikat (oder auch mehrere gestufte) erwerben, dass einem eine gewisse Kompetenz hinsichtlich des – nicht nur für journalistische und politische Arbeit – einzufordernden, sozio-kulturellen Wissensstandes bescheinigt.

So könnte etwa auto-didaktisch – in eigenverantwortlicher Eigenarbeit – angeeignetes Wissen auch tatsächlich zu einen gesellschaftlich anerkannten Bildungs-Mehrwert  führen. Der hinsichtlich einiger Berufsbilder sogar als relevanter eingestuft werden könnte, als dies beispielsweise für das Journalisten-Metier oder diverse politische Ressorts heutzutage gängige Praxis ist.

Dies würde der Wirtschaft und besonders auch der freien Presse und der etablierten Medien-Formate mit dem Anspruch auf Authentizität bei der Auswahl von wirklich qualifizierten Partnern, welche zumindeßt in der Lage sind bei der Einschätzung und Bewertung gesellschaftlicher Ereignisse und Bewegungen bzw. das, was uns über / mittels diverser Informations-Portale (ÖR + Private Berichterstattung & selektive Auswahl der Presse-Agenturen und Zeitungen..) darüber aufgetischt wird (Stichwort Medienkompetenz) nicht komplett zu versagen, behilflich sein.

Damit sich letztendlich die Wahrheit und Vernunft besser durchsetzen kann – und nicht die ganze Gesellschaft in einem Sumpf an desinformation und ‚information-overkill‘ erstickt.

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