Archiv für die Kategorie ‘globale Ausbeutung / Raubbau’


Wer kann glauben, dass der meistgesuchte Terrorist der Welt, der angeblich den grössten Angriff auf Amerika am 11. September 2001 durchführte, dabei fast 3’000 Menschen tötete, die ganze Luftabwehr der USA austrickste, drei von vier Zielen perfekt traf, drei Wolkenkratzer pulverisierte, wobei nur zwei von einem Flugzeug getroffen wurden, für den man einen Krieg gegen Afghanistan führt, der bisher 400 Milliarden Dollar und zahllose Menschenleben gekostet hat, der dann auch noch fast 10 Jahre unsichtbar blieb und vom besten und grössten Geheimdienst der Welt nicht gefunden werden konnte … dass die Amerikaner ausgerechnet dann, wenn sie diesen SUPERMAN endlich erwischen, sie ihn einfach als wehrloses Opfer kaltblütig ermorden und sofort ins Meer werfen, statt ihn als Trophäe nach Amerika zu bringen, um ihn der ganzen Welt zu zeigen und vor ein Gericht zu stellen.

..mehr darüber @ http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/05/operation-geronimo-obama-wusste-nichts.html

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Fazit meines Literatur-Studiums zu den Werken der Autoren Micheal Hardt, Antonio Negri

+ Auseinandersetzung mit Postwachstums-Ökonomie und der möglichen Rolle /des Potentials von Allmende-Gütern

 

Fragestellung: Was bedeutet es, in einer globalen Markt-Wirtschaft auf die Subsumierung von Gemeingütern wie Energie, Öffentlicher Nahverkehr, Bildung, … – ja, sogar Geld als Ware, unter die öffentliche Hand zu drängen, wenn die Quellen / die Schaffung dieser Gemeingüter in privaten Händen verweilt?

Analyse / Annahme:

Der Sozial-/ Wohlfahrts-Staat handhabt die der kapitalistischen Vermögens-Umverteilung (unten→oben) entgegengesetzte, weitaus geringfügigere Verteilung heutzutage so, dass existenz-sichernde Transfer-Maßnahmen zur Befriedigung von Grund-Bedürfnissen und zur Befriedung / Deeskalation der Geringverdiener & Arbeitslosen sozialisiert – die Kosten hierfür ’solidarisiert‘ werden. Das ist Fakt und zweifelt keiner an.

Was dagegen eher Grund für Überlegungen aufwirft, ist die Vermutung..

 

hieraus zu folgernde These für PostWachstum:

Viele Bestrebungen etwa einer von attac! derweil im Diskurs befindlichen möglichen Postwachstums-Ökonomie gehen – nach mehrheitlicher Auffassung (unbestätigt) – in dieselbe Richtung. (décroissance, deprivatisierung, öffentliche Güter, degrowth, Dekommodifizierung, allgemeine Wachstums-Kritik)

Diese (soziale Ungerechtigkeit und Ausbeutung*) gilt es mit über das ‚Keynsianische‘ * hinausgehenden Konzepten wie (Wieder)Aneignung der Gemeingüter, Deglobalisierung, neuen Formen der Arbeit, Ernährungssouveränität4 und Energiedemokratie neu zusammen zu denken, und zwar unter den Vorzeichen einer Wirtschaft, die nicht wächst, sondern bis zu einem Stabilisierungspunkt schrumpft. [*sinngemäß ergänzt – These zum PW von Alexis Passadakis & Matthias Schmelzer, Juni 2010]

→ zur Aneignung der Gemeingüter: Erforschung GG_MPI

wenn ich das richtig interpretiere, soll diese Konzept-Idee sich auf Allmendegüter / common goods beziehen – sprich auf die freie / gemeine Allokation und Nutzung nicht privatisierter natürlicher Reservate etwa von nat. Lebensgrundlagen wie Luft, Wasser, Boden; zudem Wild- & Fischbestände, Wiesen / Wälder, .. – aber auch vom Menschen geschaffene Formen der Infrakstuktur – also öff. Verkehrsmittel, Straßen, Parks, ..?!

Frage: Gehören zu Gemeingütern auch öffentliche Güter, von denen Niemand ausgeschlossen werden kann – wie Energie, Abfallentsorgung und Telekommunikation? Ich denke: Ja – aber erst in zweiter Instanz. Hier sollte man zwar ebenfalls ansetzen, jedoch mit einer grundlegend anderen Methodik / Strategie.

→ Differenzierung aller Aktion – allen Bestrebens gesellschaftlichen Wandels – unter der Prämisse der Vermeidung von Knappheit und der Lenkung des Wirtschaftens durch ökonomische Anreize oder Restriktionen. Diese zwei Ziele können nur durch Unterbindung der Akkumulation privaten Eigentums in zusätzlicher Ergänzung (doppelt hält besser) mit der wirtschaftlichen ‚Ächtung‘ des aus unternehmerischer Tätigkeit hervorgehenden Mehrwerts von übersteigert-akkumulierten / verhältnislosen privaten Eigentums – egal ob institutionell oder singulär – gewährleistet werden.

  • Negierung der bestehenden Misere, Auswüchse, Ungerechtigkeiten durch weitgehende Unterbindung des (willkürlichen) Handelns zu unrecht etablierter, nicht legitimierter (US-)Institutionen und Überführung der Entscheidungs-Gewalt in die Hände / die Obhut demokratischer Souveränität:was effektivst & am nachhaltigsten nur durch eine Transformation des Geldsystems gelingen kann; somit Auflösung / Zerstörung bestehender Institutionen, die den Fortbestand des aktuellen FIAT-Money Geldsystems (Praxis der Geldschöpfung, etc.) gewährleisten
  • Aussperrung /Ausklammerung des ad absurdum gesteigerten Grenznutzens aus dem zukünftigen ökonomischen ‚Welfare‘-Modell – Restriktierung der unternehmerischen Nutzenfunktion: was das Bestreben nach kapitalistischer Profit-Generierung aus unternehmerischer Tätigkeit ab einem bestimmten, demokratisch konsolidierten Punkt / Level sinnlos bzw. sinnfrei werden und somit folgerichtig verpuffen lässt; diese ‚Verpuffung‘ wäre als das gewollte / bewusst herbeigeführte Resultat eines gesellschaftlichen Verdikts biopolitischer Konstitution anzusehen. In dem man auf internationaler Ebene gesetzliche Restriktionen durchsetzt – z.B. Akkumulations-Limits oder Wucher-Verbot, welche die Privat-Autonomie wirtschaftlichen Handelns einschränkt; Anerkennung durch Wirtschafts-Mächte problematisch

In beiden Fällen muss sich die biopolitische Kollektive ihrer Macht bewusst werden, sie bündeln und durch demokratische Entscheidungsfindung legitimieren und durch den Souverän zu einer ersten Konstitution konsolidieren lassen. Unter Einbezug des Potentials und der Synergien, welche sich durch Optimierung der drei maßgeblichen Characteristika biopolitischer Arbeit

  • Kooperation
  • Autonomie
  • netzwerkartige Organisationen

ergeben, kann eine Bewegung von Dauer, die in dem Ziel der Bildung biopolitischer Institutionen gipfelt, gewährleistet werden.

zur Erläuterung:

Die Hegemonie der biopolitischen Produktion, die sich heute herausbildet, bringt neue demokratische Möglichkeiten mit sich. Dabei sind drei einander überlappende Entwicklungen entscheidend:

Erstens: Während in der Zeit der Hegemonie industrieller Produktion die Kapitalisten im Allgemeinen den Arbeitern die Mittel und Muster der Zusammenarbeit zur Verfügung stellten, nach denen sich die Produktion organisierte, ist in der biopolitischen Produktion die Arbeit selbst zunehmend dafür verantwortlich, für Kooperation zu sorgen. Daraus folgt zweitens: biopolitische Arbeit wird immer autonomer gegenüber dem kapitalischen Kommando, das, wo immer es eingreift, die Produktion eher behindert und Produktivität verringert. Drittens schließlich: Im Gegensatz zu den vertikalen, hierarchischen Formen von Kooperation, die das kapitalistische Kommando vorgab, schafft biopolitische Arbeit horziontale Netzwerkformen.

Insbesondere demokratische Ziel- und Entscheidungsfindung auf der Basis von speziell hierfür entwickelten Kommunikations-Instrumenten (‚liquid democracy‘ – ggf. anonym), zu welchen jeder Teilnehmer a priori freien Zugang (technische Bereitstellung und Transparenz durch Schulung) haben muss, muss hierbei aktiv vorangetrieben werden. Von jedem Subjekt muss Demokratie selbst erlebt werden – idealerweise durch unmittelbare Kommunikation / Gedankenaustausch innerhalb der lebendigen Zirkel unserer Metropolen durch „learning by doing“.

 

Dies kann, trotz allen gut-gemeinten Vorsätzen, nur in dieselbe Kerbe schlagen und ebenso wie die neo-sozialistische (Lobby- & Austeritäts-)Politik der Regierung während der letzten Jahrzehnte auf der Basis rudimentär-sozialistischer Rechts-Gesinnung, in der Bereitstellung  unzureichender Leistungen auf Kosten der Arbeiter & Angestellten / Proletarier und zukünftiger Generationen enden.

→Der Gedanke, der der Postwachstums-Ökonomie in dieser Phase (Dezember 2010) zu Grunde liegt, und seinen Schwerpunkt im ‚sozial-ökologischen‚ – weniger aber in einer ‚solidarisch-demokratischen‚ Form (was der biopolitischen Produktion von Gemeingütern eher entspräche) findet, ist nach meiner Auffassung aus folgendem Blickwinkel zu betrachten und kritisch zu analysieren:

Bildung von ‚Reservaten‘ an schon kapitalistisch ‚gewachsenen‘ Erzeugnissen (keinesfalls verwechseln mit echten Gemeingütern!) = Entzug eines kleinen, nicht kritischen Teils der Ressourcen heraus aus dem kapitalistischem Diktat → dies wird aber die Barrieren des Privateigentums nicht brechen / sprengen können, sondern nur für eine Zuspitzung kapitalisch-orientierter Nachfrage an gegebenen Wirtschafts-Ressourcen & -Gütern zur Folge haben. Denn ’sozialisieren‘ oder ‚ökologisieren‘ gleicht im Spiel des Lebens um immer mehr Profit einem ‚Kampf gegen Windmühlen‘.

Die Erzeugnis-Akkumulation und somit die Ausbeutung realwirtschaftlicher Produktivität – wo auf der einen Seite akkumuliert wird, da entsteht auf der Gegenseite Knappheit, die Wucher erst ermöglicht – wird beibehalten; sie wird sich in einem geschrumpften Pool der jeweiligen, endlichen Gemeingüter sogar noch weiter verschärfen. Das Kapital wird weiterhin – ganz im Sinne des ‚homo oeconomicus‘  die Differentiale in Raum und Zeit abschöpfen.

Auf diese Weise kann das Gemeinsame im Einklang mit der kollektivistischen Produktion wachsen und durch egalitärere Arbeits-Bedingungen – und zwar sämtliche Arbeitsformen ([in-]materiell, Handel) betreffend – zu einer in der Regel gerechtfertigten / adäquaten Bewertung des Arbeits-Mehrwerts – und damit der real erbrachten Arbeits-Leistung – führen und somit für soziale Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und gerechte, legitime Verteilung des Reichtums sorgen.

Wird dieses Grob-Konzept realisiert und wird eine kritische biopolitische Masse erreicht, eine Rebellion / Insurrection möglich, wird der Löwen-Anteil der durch den amerikanischen Kapitalismus aufgeworfenen und zum Gipfel der Perversität getriebenen Problematik (un-)menschlichen Handelns – der Geißel der Menschheit – in nicht allzuferner Zukunft der Vergangenheit angehören. Die Menschheit hat es in der Hand, die Beseitigung des massiven Ungleichgewichts – nicht nur – zwischen Arm und Reich, das die Welt zum kippen droht, durch ihr Tun voranzutreiben und philantrophes Wirtschaften – vielleicht erstmalig in der Geschichte – zum Vorteil, ja zum Wohle Aller, zu verwirklichen.


Zinskritik – der vernünftig geordnete Wucher

Wucher und Geldgier, so meinte Max Weber,  seien vorkapitalistische Erscheinungsformen. Die Ratio des Kapitalismus bestehe sogar in der Zähmung solcher Leidenschaften: „Kapitalismus kann geradezu identisch sein mit Bändigung, mindestens mit rationaler Temperierung, dieses irrationalen Triebes.“ [..] Ausgerechnet im Zins erblickt Weber sogar den Geipfelpunkt dieser (ordnenten) Ratio: „Das Höchstmaß von Rationalität als rechnerisches Orientierungsmittel des Wirtschaftens erlangt die Geldrechnung in derForm der Kapitalrechnung“

Karl Marx war sicher weit entfernt von dieser naiven Ideologie. Er sah, dass sich im Zins keinerlei rationale Form entdecken lässt, was für ihn stets in Eins gesetzt war mit der Feststellung eines Gesetzes. Für den Zins: „Die Konkurrenz bestimmt hier nicht die Abweichungen vom Gesetz, sondern es exisitiert kein Gesetz“. Und in einer historisch-kritischen Vorwegnahme jener Zinstheorien, die als Reaktion auf den Marxismus später Vertreter der österreichischen Zinstheorie entwickelten, ergänzt Marx, dass „keine natürliche Rate des Zinsfußes existiert. Unter der natürlichen Rate des Zinsfußes versteht man vielmehr die durch die freie Konkurrenz festgesetzte Rate. Es gibt keine natürlichen Grenzen der Rate des Zinsfußes.“ Der Gegensatz zu Weber könnte auf den ersten Blick nicht größer sein.

Dennoch kommt Marx in der Beurteilung der im Wucher offenbarten Geldgier zu einem durchaus verwandten Urteil: Der Wucher gehöre einer vorkapitalistischen Form an. Im Kapitalismus selbst werde er vielmehr – nun nicht von oben, durch einen kapitalistischen Geist, sondern von unten, vom Stand der Produktivkräfte – beherrscht: „Das Wucherkapital als characteristische Form des zinstragenden Kapitals entspricht dem Vorherrschen der kleinen Produktion, der selbst arbeitenden Bauern und kleinen Handwerksmeister. […] Im Großen und Ganzen wird das zinstragende Kapital im modernen Kreditsystem den Bedingungen der kapitalistischen Produktion angepasst.“ Die Produktionsorganisation des Kapitalismus hät die Finanzmärkte in Zaum; sie legt den Wucher an die Leine. (mehr …)


Da die betroffenen europäischen Staaten in einem engen Austausch von Gütern und Kapital stehen, ist da, was ein Land tut, niemals ohne Konsequenzen für die anderen Länder. Wenn also ein Land über Jahre hinweg, so wie Deutschland das getan hat, seinen Gürtel enger schnallt, dann betrifft das ganz unmittelbar und direkt die anderen Länder, selbst wenn sich der gesamte Sachverhalt erst nach einigen Jahren aufklärt.

Weil es aber keine vernünftigen und fairen internationalen Regeln gibt, herrscht in den internationalen Beziehungen heute das Gesetz des Dschungels. Das kann man leicht erklären. Wenn man einen verletzten Menschen auf der Straße trifft, was würde man dann in der Zivilisation tun? Nun, man würde versuchen zu helfen, man wird aber sicherlich auch die Frage stellen, wie dieser Mensch zu Schaden gekommen ist, also durch sein eigenes Verschulden, oder gab es einen Dritten, der ihn verletzt hat, der also die Schuld trägt? Im Dschungel muss man diese Frage nicht stellen. Im Dschungel kommt es nur darauf an, ob man helfen will oder kann. Die Frage nach der Schuld erübrigt sich, weil es hier ohnehin keine Möglichkeit gäbe, ein Fehlverhalten zu bestrafen. Nur in Systemen mit klaren Regeln stellt man die Frage >>Wer war das?<<

Nun schauen wir an, was gerade mit Griechenland passiert oder was der Internationale Währungsfonds mit Ländern zu tun pflegt, die im Rahmen von Finanzkrisen in Schwierigkeiten geraten. (mehr …)


..wollen, nicht sollten, lautet:

Wie kann es gelingen, praktisch alle Lebensbereiche von einem System namens Markt beherrschen zu lassen?

Und zwar einem in der Realität mehr als unvollkommenen – einem richtiggehend pervertierten – Markt, auf dem Angebot & Nachfrage nicht weiter voneinander getrennt sein könnten. Denn die egalitäre Initialsierung des Wettbewerbs im entscheidenden Markt-Segment der westlichen Finanzdienstleister – der kommerziellen Banken – ist quasi ausgeschaltet, weil sämtliche Großbanken genau wie die Zentralbanken privatisiert sind.

Sobald dieses System seine Herrschaft angetreten hat, ist für den Ökonomen selbst der Blick auf die Ergebnisse, die das System generiert, vollkommen überflüssig. Er weiß ja, dass das Richtige herauskommt, und selbst wenn nicht das Richtige herauskäme, wüsste er, dass es keine andere Methode gibt, mit der man es besser machen könnte.


Für Effizienz-Steigerungen sorgt der amerikanische Kapitalismus aufgrund des extremen Wettkampf-Prinzips (Sozial-Darwinismus) von selbst. Denn würde er das nicht, wäre er damals vom Kommunismus überrollt worden bzw. hätten wir weltweite Finanz-Crashs und Repressionen schon vor 20 Jahren erleben dürfen / müssen. Kapitalismus ist nicht das bessere Polit!-System, aber das Effizientere. Denn in keinem anderem Regierungs- /Verwaltungs-System werden die Beteiligten (bzw. ihre Real-Arbeitskraft) so Gegeneinander ausgespielt – ohne , wie in dieser Form des amerikanischen Kapitalismus. Nur, wer sich der Ausnutzung (Ausbeutung) seiner Arbeitskraft erfolgreich erwehren kann und gleichzeitig andere Einkommens-Möglichkeiten – wie etwa der Ausbeutung der Allgemeinheit / öffentlichen Hand oder spekulatives Investment für sich zu nutzen versteht, der kann sich langfristig in diesem System bewehren bzw. steht über & kontrolliert das System zu einem gewissen Maße mit. (mehr …)


oder auch postfordistischer Kultur-Kapitalismus …mit seinen ungezügelten Rendite-Forderungen ohne Schranken und Wucher-Konditionen, er ist ein Schneeballsystem. Nichts weiter. Kein Handels-Kreislauf, kein Güter-Tausch-System, noch nicht mal ein als harmlos einzustufendes Glücksspiel-/Wett-System mit gleichen Chancen für alle Teilnehmer. Im Gegenteil. Er ist ein kühl kalkuliertes Umverteilungs-System. Der kapital-hortende, amerikanische Kapitalismus. Und er setzt sich gegen jegliche Aggressoren mit Händen und Füßen zur Wehr – indem er alles mitzureißen droht, was ihm im Wege steht. Er reißt die Schwachen mit sich. Über die ganze Welt rollt er hinweg  und wird von den geschluckten Schwachen, deren Wurzelwerk aus der Erde gerissen und in die weiße Masse des Schneeballs hineingepresst, von ihr absorbiert und konserviert wurde – in perverser Weise als neuer, integerer Konkon – als verbindende (Schutz-)Hülle, welche die eigene, persönliche Schwäche verschleiert, weiter angetrieben. (mehr …)


kurz und knackig zur Ausgabe von Zertifikaten:

  • Zuteilung durch die Politik: benötigt objektive Kriterien (Kopfpauschale)
  • Versteigerung: Gibt es keine objektiven Kriterien für eine Zuteilung durch die Politik, ist es sinnvoll, die Zertifikate zu versteigern. Von der Abwicklung ist dies ähnlich wie die Erhebung einer Steuer.

Wer zahlt Steuern: Der End-Verbraucher, also der Staatsbürger – und zwar doppelt: Indirekte (verdeckte) Steuern & Subventionen in der Rolle des Consumers auf regenerative / grüne Energie & direkte in der Rolle als Staatsbürger / Steuerzahler für den staatlichen Zertifikate-Erwerb bzw. den Topf der Zertifikate, die auch tatsächlich verbraucht werden! Der deutsche Michel darf also wieder mal – mehrheitlich ohne sein explizites Wissen – gleich in zweifacher Hinsicht zahlen / ‚bluten‘:

  • die höheren Energiepreise, die die Unternehmen 1:1 an den Kunden weitergeben (oder durch den Staat subventioniert werden..zahlt türlich auch der Steuerzahler)
  • müssen sich beim Versagen der grünen Politik die Staaten (auch Deutschland), Emissions-Zertifikate teuer nachkaufen, insofern sie vom ? keine Sanktionen auferlegt bekommen wollen – nun ratet mal, wer dafür gerade stehen darf?.. (mehr …)

+ ein link auf den Spiegelfechter, der mit einem gut recherchierten und heiß diskutierten Artikel hierzu aufwarten kann.

 

Inflation vs Deflation

Veröffentlicht: September 18, 2010 in globale Ausbeutung / Raubbau

Inflation = Schwäche der Finanzlobby, da sie die Begleichung ihrer Forderungen nicht nach unten durchdrücken kann und auch nicht via Zwangsvollstreckungen auf hinterlegte private Sicherheiten bzw. Allgemeingut zuzugreifen in der Lage ist und so gezwungen ist, neues Geld in Umlauf zu bringen.

Deflation = Schwäche der Öl-Lobby fossiler Energieträger, die auf permanentes Wachstum der Real-Wirtschaft angewiesen ist. Wirkung ähnlich der Inflation, nur substantieller, da Auswirkungen (Job-Verlust) unmittelbar spürbar und nur mäßig zur Rechtfertigung seitens Politik geeignet / verschleierbar -> eindeutiges Versagen.

Beispiel Kanister – Inhalt stellt vom amerikanischen Kapitalismus Profitierende dar.

Rest des Wassers in Badewanne = Lohnarbeiter / Proletarier & Arbeitslose etc..

Destabilisiert sich die Lage der von der Masse getragenen Kapitalisten – nach vorne oder hinten

folgt Deflation (läuft vorne aus) oder Inflation (hinten) – wird durch Eingreifen der Finanzlobby (bzw. Hand in Badewanne) stabilisiert, wobei durch plötzliches, ruckhaftes Einschreiten, ein Teil der ‚fetten‘ Kapitalisten-Masse heraus-/überschwappt.