Archiv für die Kategorie ‘dRFFgKatastrophen’


foto@dpa - verwertet vom tagesspiegel.de

nachdem sie in das Tankfloß umgepumpt wurden??

Wird es möglicherweise nur von Fukushima (Japan) weg in internationale Gewässer geschleppt, um es dort einfach verdunsten zu lassen?

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„Der rechte Papst zur rechten Zeit“

Veröffentlicht: Dezember 3, 2010 in dRFFgKatastrophen, Moral & Ethik
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Papst befürwortet Gentechnik in der Landwirtschaft

Der Papst hat sich überraschend für den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft ausgesprochen. Wie die Online-Ausgabe der ‚Welt‘ berichtet, sollen die päpstlichen Akademien der Wissenschaft große Vorteile für Kleinbauern und arme Länder sehen. „Es sei ein großes Risiko auf die neuen Techniken zu verzichten und sich nur auf die traditionelle Züchtung zu verlassen“, so die päpstlichen Experten. Weiter heißt es in dem bisher noch unveröffentlichen Thesenpapier des Vatikan: „Es sei der Auftrag Gottes, dass der Mensch die natürlichen Wesen weiterentwickele und verändere, um so Nahrung zu gewinnen.“ Wie kürzlich mit den päpstlichen Kommentaren zur Verwendung von Kondomen unterstreicht der Vatikan unter Papst Benedikt XVI. auf neuen Erkenntnis-Gewinn zu bedeutenden Fragen der Gegenwart und Zukunft ‚aufgeschlossen‘ zu reagieren.

 

–>spätestens nun werde ich endgültig aus der Kirche austreten!


Nach dem Artikel „Russische Wissenschaftler warnen USA vor toxischem Corexit-Regen“ auf infokriegernews.de am 17. Juni, berichten nun auch die Kopp-Nachrichten: (2:08 – 3:06)

Eine geheimnisvolle Krankheit befällt derzeit Pflanzen in Tennessee. Auf den Blättern sind braune Punkte oder Flächen zu sehen, als hätte etwas die Pflanzen verbrannt. Davon seien Getreide, Gemüse und Bäume in dem südlichen US-Bundesstaat betroffen. Schädlinge schieden als Ursache jedoch aus, da auch mit Pflanzenschutzmitteln behandelte Flächen betroffen seien. Wie ein US-Nachrichten Sender berichtet, seien die Bauern ratlos und fürchten sie könnten ihre Ernte verlieren. Wie der Sender meldet sind die Bauern überzeugt, dass irgendetwas in der Luft den Schaden verursacht. So steht die Frage im Raum, ob es sich um giftigen Regen als Folge der Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko und der eingesetzten chemischen Bindungsmittel handeln könnte. Tennessee liegt etwa 500 km landeinwärts vom Golf von Mexiko entfernt.

Auch hier gibt es ein US-news Beitrag zum Thema.

Nun hat das bei der Öl-Katastrophe eingesetzte und noch immer verwendete Lösungs-Chemiekalie COREXIT (9500A, 9527 & 9580) des Chemie-Konzerns Nalco, dessen sämtliche Lagerbestände durch British Petroleum aufgekauft wurden, laut dem Geschäftsführer der Schweizer Firma »Oil Treatment International« (OTI) – Paul Schuler – lediglich eine bleichende Wirkung. Es zeichnet sich lediglich durch eine kosmetische Wirkung aus, die dem schwarzen Öl die Farbe entzieht – sie bleicht. Dem Öl würde keine Chance gegeben, sich abzubauen – stattdessen wird es unter der Wasseroberfläche gebunden oder wird als braune – immer noch öl-haltige – „Suppe“ an die Küsten geschwemmt.

Also für mich sieht  das stark nach Bleich-Flecken aus!

hierzu passend:

British Petroleum Treuhand-Fonds

Veröffentlicht: Juni 17, 2010 in dRFFgKatastrophen

BIS zu 20 Milliarden Hilfsfonds für die Folgen der Öl-Katastrophe?!

Das ist lächerlich – 200 Milliarden würden nicht ausreichen, um das Desaster auch nur halbwegs zu kompensieren..!


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Herber Rückschlag im Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko: Die so genannte „Top-Kill“-Methode, mit der der BP-Konzern das Leck an der Ölleitung verschließen wollte, ist gescheitert. Das teilte BP in der Nacht mit. Der Konzern will es nun mit einer anderen Technik versuchen – ohne Garantie auf Erfolg. Nachdem eine Bohrinsel am 22. April explodiert und gesunken war, sind jeden Tag hunderttausende Liter Erdöl ins Meer geströmt. Mittlerweile hat sich ein gewaltiger Ölteppich vor den Küsten der US-Bundesstaaten Louisiana, Mississippi, Alabama und Florida gebildet.

  • Es sind keine hunderttausende – sondern mind. 5 Millionen Liter Erdöl jeden Tag ins Meer geströmt.
  • Bei mittlerweile 40 Tagen seit Sinken der Bohrinsel macht das ganze 200 Millionen Liter Erdöl – fünf Exxon Valdez!
  • Nun wird weiter Öl fließen und die Weltgemeinschaft scheint es einfach zu akzeptieren.
  • Der Verursacher British Petroleum behinderte den Einsatz einer weniger giftigen Chemikalie als das firmeneigene Corexit 9500A & 9527A!
  • Außerdem betreibt BP eine lediglich eine Politik der permanenten Verschleierung der wahren Katastrophen-Ausmaße. Stattdessen werden die optisch-sichtbaren Konsequenzen von „Deepwater Horizon“ kosmetisch durch die eingesetzten Chemikalien klein- und unter Wasser gehalten, was die Öffentlichkeit über die wahren Ausmaße und die eigentlich ökologisch sinnvolleren und nachhaltigeren, alternativen Bekämpfungs-Strategien hinweg täuscht.
  • Zudem – so munkeln die zuständigen US-Behörden und involvierte Körperschaften – verfüge BP als einziges in Frage kommendes Unternehmen über die notwendige Expertise und seien somit alleine dazu berechtigt, nach ihrem Gutdünken! die verursachte Ölpest einzudämmen und das Bohrloch irgendwann noch dauerhaft dicht zu stopfen, was so sicher nicht der Fall sein kann.

Die US-Regierung schätzt, nach Angaben der ARD Tagesthemen, Erdöl Austritte von 70 – 150 Tausend Tonnen Öl.

Wenn die unabhängigen Experten-Teams vor zwei Wochen Recht hatten, mit ihrer Aussage zu der sie durch ihre Video-Analysen gelangt waren, es träten zwischen 4-10 Millionen Liter Öl am Tag aus, so dürfte sich das ausgetretene Öl mittlerweile auf 160-400 Tausend Tonnen Öl akkumuliert haben.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass hier der UN-Sicherheitsrat, die US-Regierung, die US-Army oder allgemein andere, global operierende Katastrophen-Schutzbehörden nicht etwas Vernünftigeres auf die Beine stellen könnten – als das klägliche Vorgehen, dass BP die letzten fünf Wochen an den Tag legte!

Wie schon vor zehn Tagen angedeutet, wenn wer auf mich hören würde – würde ich zu allererst gleich dafür sorgen, dass die gesamten Finanz-Bestände von  Britisch Petroleum auf Eis gelegt werden und so lange eingefroren bleiben, bis alle Ansprüche abgegolten sind – auch die zukünftigen „Wieder-Intaktsetzungs- bzw. Aufpeppelungs-Maßnahmen“ innerhalb der betroffenen Region des Golfs von Mexiko und vor allem auch über die betroffenen US-Bundesstaaten hinaus! Derartige Bemühungen zur Wiederbelebung der natürlichen Flora und Fauna sind essentiell – für die Sicherung des wirtschaftlichen Auskommens lokaler Anwohner – etwa durch Tourismus und Fischerei..

Erst nachdem die Gelder für alle Geschädigten geflossen sind, würde ich mögliche monetäre Restbestände wieder auftauen lassen. BP darf nicht ungeschoren – und damit meine ich wirklich radikal geschoren – aus dieser Krise heraus kommen. Die „Big Oil – Economy“ muss daraus Konsequenzen ziehen und darf nicht so weitermachen wie bisher. Sonst werden die anderen Big Player Shell, Chevron, Exxon, Gazprom, LUKoil, Agip, ENI, RWE, PetroChina.. nichts daraus lernen, sich im Gegenteil eher an BP ein Beispiel nehmen und in Zukunft genauso rüpelhaft wie die Banken-Kartelle mit Mensch und Natur verfahren.

‚Harmlos wie Spülmittel‘ sei das massenhaft gegen die Ölpest eingesetzte Corexit, so BP. Der US-Senat sieht das anders: Die Chemikalie darf nicht mehr verwendet werden. Es existieren weniger giftige und zugleich wirksamere Mittel. Also warum hatte sich BP überhaupt für Corexit entschieden? …Durch die ‚Deepwater Horizon‘-Katastrophe hat Nalco (BP-„Strohfirma“) bereits 40 Millionen Dollar Umsatz gemacht – dank der über zwei Millionen Liter Corexit, die mittlerweile im Golf von Mexiko schwimmen.

edit:

„In Nigeria kann man besichtigen, welche Folgen die langfristige Verschmutzung durch Rohöl für die Umwelt hat. Bericht aus dem verseuchten Nigerdelta.“ (Artikel beim „Freitag“ erschienen)

Öl-Katastrophe im Golf von Mexico

Veröffentlicht: Mai 14, 2010 in dRFFgKatastrophen

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Zuerst hieß es, das weiß ich noch genau, etwa 1.000 Barrel Öl also 160.000 Liter Öl am Tag würden aus den Lecks dringen. Dann hieß es 800.000 Liter Öl am Tag.

Nun heißt es, nach Analyse Auswertungen der Film-Aufnahmen der gebrochenen Öl-Pipeline unter Wasser, es würden bis zu vierzehn Mal so viel Öl wie angenommen ins Meer fließen!

Also bis zu zehn Millionen Liter / 10.000 Tonnen Öl am Tag – alle vier Tage also die Öl-Menge des Exxon Valdez Katastrophe von 1986, als 40 Tausend Tonnen Rohöl für eine verheerende Ölpest an den Stränden Sud-Alaskas sorgte und schlimme Umwelt-Schäden für Fauna und Flora der betroffen Zone (und darüber hinaus) zur Folge hatte.

Wer weiß, wohin die gigantischen Öl-Mengen seit Wochen unter Wasser getragen werden?! Wer weiß, wo diese wieder an die Oberfläche gelangen und an Land gespült werden?                                                                                         Werden wir das überhaupt durch die Medien übermittelt bekommen?..

British Petroleum für einen Teil der zur Geltung gebrachten Schäden aufkommen zu lassen, reicht doch lange nicht aus. Sowas ist einfach nicht wieder gut zu machen!                                                                                                                       Der gesamte globale Konzern sollte besser ab sofort in eine gemeinnützige Körperschaft umgewandelt werden..

update 23.Mai:

„Corexit richtet mehr Schaden an als Nutzen. Doch BP ist nicht bereit, eine weniger giftige Chemikalie im Kampf gegen die Ölpest einzusetzen. Inzwischen sind bereits viele Küstenbewohner Louisiannas lebensgefährlich erkrankt.

Aber das ist nur ein Teil der Folgen von Corexit. Wasser hat die Eigenschaft zu verdampfen und Wolken zu bilden und als Regen wieder herunterzukommen. Das hochgiftige Corexit wird dann im Regen vorhanden sein und weltweit große gesundheitliche Schäden an Mensch und Tier anrichten.

Es ist für mich unverständlich, warum nicht alle Nationen der Welt, die die technischen Möglichkeiten haben, Amerika helfen, die Ölpest zu beseitigen, anstatt BP alleine wursteln zu lassen. Im Kampf gegen die größte Meeresverseuchung sollten alle fähigen Wissenschaftler sich zusammentun und – wenn’s sein muß, ehrenamtlich – zur Beseitigung der Ölpest ihr Bestes geben.

Obwohl BP ein Milliardenvermögen besitzt, wird es mit seinem vielen Geld nicht in der Lage sein, für den Schaden finanziell aufzukommen, weshalb BP die wahre Größe des Schadens verschweigt.

Die Ölpest betrifft nicht nur Amerika allein, sondern uns alle!“ – Santara’s Blog

Bisher wurden über 2,2 Millionen Liter „Corexit 9500 A“ + über 308.000 Liter vom Schwesterprodukt „Corexit 9527A“ freigesetzt!

Zudem ist der BP-Manager Bob Dudley im Vorstandsrat der Firma ‚Nalco‘ – welche Corexit produziert, tätig!

„Die Corexit-Vorliebe des britischen Mineralölkonzerns ist kein Zufall: BP sitzt im Aufsichtsrat des Corexit-Produzenten Nalco. Gleich zu Beginn der Ölpest kaufte BP dessen Corexit-Gesamtbestand auf.“

Als Obama die Persilschein-Kommission bekanntgab, machte er die beteiligten Konzerne für die Ölkatastrophe verantwortlich. Er sprach von einem „Versagen der Kontrolle bei BP und vielleicht anderen, wie Transocean und Halliburton“. Er erklärte: „Wir werden die betroffenen Konzerne weiter zur Verantwortung ziehen.“

Jemanden wirklich zur Verantwortung zu ziehen ist jedoch unmöglich, wenn der Verbrecher den Tatort kontrolliert. Die Chefs von BP und ihre Komplizen in der Wirtschaft müssen vor Gericht gestellt und verurteilt werden und das Vermögen der Firmen sollte eingezogen und zur Finanzierung der Schäden herangezogen werden. Ihre riesigen Mittel müssen unter öffentliche Aufsicht gestellt werden. Nur dadurch wird sichergestellt, dass die Reaktionen auf die Katastrophe nicht den Profitinteressen der Ölbosse zugute kommen, sondern der Rettung der Existenz von Millionen arbeitender Menschen und der Rettung großer Teile der natürlichen Umwelt der Golfküste.