Egalitarismus: Definitions-Erläuterung

Veröffentlicht: Juli 6, 2010 in Allgemein

…wie ich ihn hinsichtlich meiner utopischen Vorstellung verstanden wissen will; da ich das Pseudonym egalitarist verwende, sollte man sich auch etwas konkretes darunter vorstellen können..

Egalitarismus im Sinne von Chancengleichheit. JEDER muss bei 0 (NULL) anfangen, nur so kann wirkliche (gottgegebene) Chancen-Gleichheit garantiert werden.

Chancengleichheit durch denselben materiellen Besitztum mit Geburt. Wie in einem PC-Spiel – ein MMO Hack&Slay wie Diablo etwa – fängt jeder Character bei Null an…und stash-sharing, also die Übertragung von Items eines erwachsenen Chars in den Besitz eines frisch Erstellten, muss unterbunden werden.

Erreicht kann dies nur werden, durch die Einführung einer 100% Erbschafts-Steuer. So hortet auch niemand sein Besitztum zu immer größeren Dimensionen zusammen, denn beim Eintreten des Tods einer alleinstehenden Person bzw. eines Witwers  geht der ganze restriktive Besitz an den Staat. Lediglich nicht restriktiver, materieller Besitz geht an die Erben. Sollte nun beispielsweise ein bebautes Grundstück auf diese Weise in den kommunalen Besitz der Allgemeinheit fallen und noch ein (oder mehrere) direkte „Nachkommen“ dort wohnhaft sein bzw. selbst über kein Eigenheim verfügen (nicht jedoch als Zweit-Wohnsitz beanspruchen etc.), fällt dieses nach eingehender Überprüfung dem Anspruch-Steller zu.

Der Umfang des Übertragungs-Privilegs (etwa von einer Generation auf die Nächste) sollte durch eine Restriktion der Übertragung monetärer Wert-Einheiten – auch verbriefter Beteiligungen! – sowie des Grund-Besitzes, der Immobilien und von Patent-/Lizenz-Rechte (falls diese nicht völlig verboten werden) beschränkt werden.

Praktisch wären also die einzig legitimen Übertragungen, abseits vom kommerziellen Waren-Handel, Schenkungen. Schenkungen von materiellen (Ge- und Verbrauchs-)Gütern, wie etwa einem Auto oder einer Reise u.Ä.. Dies ist meiner Meinung nach ein Menschenrecht, welches keinem Dritten schadet oder nachhaltig benachteiligt und deshalb weiterhin so gehandhabt werden kann. Natürlich muss der Weiter-Verkauf dieser Schenkungen auch explizit unterbunden werden; Schenkungen sollten daher – aufgrund des hohen Mißbrauch-Potentials – unveräußerlich sein!

Einen Käufer-Schutz vor dem illegalen Ankauf von Schenkungen könnte man durch Personalisierung der Schenkungen erreichen.

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