Im Chat bei Anne Will

Veröffentlicht: Mai 30, 2010 in Medien-Kompetenz

…zum Thema: “Wann zahlen Spekulanten für die Krise?” (FTT – Financial Transaction Tax / Finanztransaktions-Steuer)

Brüderle hatte mit seinem ersten Satz quasi alles gesagt – nun kommt wahrscheinlich eh nur noch Bullshit von den Investment-Bankern!
Aber in diesem Punkt hat(te) Brüderle Recht:
Die deutsche Politik kann nicht verbindliche Bank-Regeln für die Wallstreet oder die City of London schaffen!

Nun fragt sie (Anne Will) auf diesen wegweisenden Kommentar von Daniel Goeudevert die Susanne Schmidt als ehemalige Investment-Bankerin…^^
Überhaupt, solche Gäste…- alternative Gäste wie Dr. Hankel werden nie eingeladen..!

“WIR RETTEN DIE BANKEN UND DIESE TRETEN UNS IN DEN A……VIELEN DANK AN DIE POLITIKER” – 100% agree
Wieso hat die Will – Redaktion nicht zu diesem Thema einen ehemaligen (Investment-)Banker vom andern Ufer (der Schweiz) eingeladen..?
Ich denke da so an Manfred Petritsch (freeman vom ASR-blog)

Volker: „Herr Trittin und auch die anderen Gäste nennen im zuge der transaktionssteuer die -riester rente. Riester rente ist eine staatlich zertifizierte Alternative zur privaten Altersvosorge. Die staatliche Garantie sichert die Beiträge der Versicherungsnehmer, die fondgestützte Riesterrente wird unter anderem dadurch gesichert, dass die Verwaltung der Guthaben nicht in den Händen der Fondgeselschaften liegt, sondern von Treuhandgesellschaffen verwaltet wird. Bitte bleibt mit den Füssen auf dem Boden.“

Meinetwegen sollen sie – indirekt wird sichs ja auch drauf auswirken – die Riester-Rente auch besteuern!^^
Dann kommen die Bürger wieder zurück zur umlagefinanzierten Rente – die sowieso die einzig sinnvolle Variante ist!!
Nicht den IWF-Vorschlag unterstützen!
Hier wird massiv Meinungsmache /-Manipulation seitens der FDP – und, so scheint mir, zu Gunsten einer geplanten Modifikation der FTT zu Lasten der Otto-Normal Steuerzahler (was auch die gutbürgerliche MittelSchicht beinhaltet) – betrieben!

Wir können die Finanz-TransaktionsSteuer im EU-Rat durchsetzen, über die Souveränität Englands hinweg!
So können wir zumindeßt die City of London mit ins Boot ziehen..:)
Natürlich müssen die Rahmen-Bedingungen der Fintrans-Steuer dann stimmen.

Der gefiel mir auch noch gut:

Wieso sagt eigentlich keiner der Schwachmaten, daß Spekulationsgewinne von Tradern mit 25% pauschal besteuert werden?!
Eine strikte Trennung von Publikumsbanken und Investmentbanken wäre von Vorteil und das ohne Querverbindungen und Zugang zu Kundendaten oder Vermittlungsgeschäften.

Einen nennenswertes Statement hat Anne Will zum Schluss immerhin rausgelassen. Da die ARD Tagesthemen sich mit dem Phänomen ‚Lena‘ beim Eurovision Songcontest beschäftigen, konterte Sie sinngemäß:

„Mal sehen, ob uns dieses Phänomen auch noch nächste Woche in der Lage versetzt, über die Finanzkrise hinweg zu trösten.“

Achja:

Ich halte eine FTT von mindeßtens 0,025% definitiv für wünschenswert – auch wenn es nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung ist.

Jedoch sollte auf alle Fälle die City of London mit einbezogen werden. Vielleicht würde dies die Grundlage für weiteres weltweites Umdenken in NY und Shanghai schaffen.

Einen Schritt nach dem Anderen – und am Ende des Weges steht die FED 🙂

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