kleiner ausschweifender Gedankengang auf Frank Benedikt’s Blog

Veröffentlicht: April 16, 2010 in Polizei-Staat, PresseFreiheit, VölkerRecht

zum Thema des Blogs von Frank Benedikt – Contra militante Interventionen: Warum Krieg nicht mehr „funktioniert“

Wir dürfen nicht stehen bleiben auf der Straße der Geschichte, die den Menschen entweder hin zum Menschen oder aber zu seiner Extinktion führen wird.

Weshalb nicht?
Wieso sollten wir geradewegs ins Verderben rennen?
Was anderes scheint der status quo nicht herzugeben.

Also denke ich, sollten wir – das Volk – dringenst die (ökonomischen) Rahmen-Bedingungen ändern, sonst wird keine Genesung möglich sein.

Um dies zu erreichen, muss meiner Ansicht nach bei der parlamentarischen Willens-Bildung angesetzt werden. Dem Volk müssen im Zeitalter des Web 2.0 entscheidende regierungs-bestimmende Partizipations-Möglichkeiten zugestanden werden.

Ein zum Schein der demokratischen Mitbestimmung geschaffenes, doch wohl behütetes bzw. petitions-selektiertes Zugeständnis in Form einer Petitions- Plattform für elektronische Bitt-Stellungen an den hoffnungslos überforderten Bundestag ist da bei Weitem nicht genug!
Es muss Restriktionen geben, die schon aus einer geringen Beteiligung des maximal zu erwartenden Feedback-Potentials der Bürger verpflichtende Aufforderungen zu ernsthaften Debatten des Bundestags hervorbringen, keine blosen Empfehlungen ohne jede Konsequenz bei Nicht-Beachtung.

Die Zusammensetzung des Bundestages (5% Hürde..) bzw. die inakzeptable (private) Wahl-Spenden Finanzierung der Parteien wäre dann noch einmal eine Angelegenheit
für sich..

Es sollte vielleicht wieder zur Pflicht eines jeden Bürgers werden, sich in Form von e-votes o.Ä. aktiv am Politik-Geschehen zu beteiligen.

Nun, bevor ich völlig ins Utopische abdrifte, lass ich’s mal dabei und konkludiere wie folgt:

Wir brauchen zualler-erst eine freie Presse, um der Eventgarde der alternativen Medien ein öffentliches Sprachrohr zu verleihen.
Ist dies erreicht, avanciert das die Informations-Bewegung – öffnet dies den Horizont der gemeinen Öffentlichkeit (besonders der Jüngeren) dermaßen für bisher nur cyber-publizistisch abgreifbare Sichtweisen bestimmter anti-autoritärer Auftritte der Blogosphäre, dass weitere notwendige Reformen vermutlich zum Selbst-Läufer würden.
-oder von heute auf morgen gleich ne Revolution anstände.^^

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