Bartholomäusnacht der Privilegien

Veröffentlicht: April 15, 2010 in VölkerRecht

Bin gerade wo rüber gestolpert: 🙂

Wieder ein Erfolg für den dritten Stand!!

Nachdem der dritte Stand die volonte nationele (Nationalversammlung) geschaffen hat und sich im Ballhaus zurück gezogen hatte, war dies schon ein großer Sieg für uns den dritten Stand. In unseren Händen lag nun an, die Gestaltung des zukünftigen Staates. Doch der Feige Hund von König hatte Angst und umstellte Paris mit seinen Truppen, um uns einzuschüchtern, was auch ihm gelang. Das Volk hatte Angst, Angst vor den Truppen. Nach diesem Schicksalschlag verringerte sich die Hoffnung im Volk auf einen politischen und gesellschaftlichen Neubeginn durch die Nationalversammlung. Allemal was der König vor hatte, wir ließen uns nicht unterkriegen und es kam zu Aufständen in Paris und Umgebung. Erst waren es nur ein paar Bauern gewesen aber nach und nach kamen immer mehr dazu, bis es hunderte, ja sogar tausende waren. Bauern bewaffneten sich und sogar die Bastille stürmten sie, was zum Volksmythos geworden war, weil die Bastille als Symbol für das alte Unterdrückungssystem galt. Von da an verkroch sich der Schweinehund von König, er hatte Angst um seinen Kopf, so zog er auch die Truppen wieder ab. Von da an blieb die Revolution nicht auf die Städte beschränkt, sondern auch die ländliche Bevölkerung kämpfte für seine Freiheit. Nach der Versorgungs- und Hungerkrise erreichte im Sommer 1789 einen unerträglichen Höhepunkt. Der dritte Stand hungerte und die Adligen hauten sich den Bauch voll, diese Bastarde. So auch gab es Ängste vor Plünderungen durch umherziehende Vagabunden und militärische Übergriffe gegen die Bevölkerung. Dies verärgerte den dritten Stand sehr, besonders waren Bauern betroffen und sie begannen die Schlösser der Grundherrren zu stürmen und brannten sie nieder. Sie waren Gnadenlos und vernichteten Dokumente über Abgabeleistungen und Grundbesitz. So mancher Kopf ist dort ins Rollen gekommen. Die Bauern übernahm die Gemeindeverwaltung in ihre Hände und weigerten sich Abgaben zu zahlen. Dieser Aufstand richtete sich diesmal direkt an den Adel. Die bäuerliche Bevölkerung wollte das sie gleich behandelt werden wie der Adel, der Adel sollte auf Privilegien verzichten. Diese Aufstände versetzte den Adel in Angst und Schrecken. Was dazu führte das die Nationalversammlung Handeln musste, um die Protestaktionen in geordneten Bahnen zu lenken. Somit müssen die Priviligien fallen, um das Volk zur Ruhe zu stimmen und somit das Recht auf Grundbesitz aller Stände. So wurde nun am 4.8.1789 in einer stürmischen Nachtsitzung der Antrag auf Abschaffung aller Steuerprivilegien, der Frondienste und andere persönliche Dienstleistungen. Sowohl wurden auch die Sonderrechte der Provinzen und Städte abgeschafft. Diese Privilegien wollte der Adel behalten und versammelte sich vor dem Gebäude, wo die Nachtsitzung abgehalten wurde. Doch schnell wurde den Adel klar, sie waren in der Unterzahl und kriechten wie kleine Ratten in ihren Häusern zurück. Durch die Einschüchterung der Bauern musste der Klerus reagieren, damit ihre Gotteshäuser erhielt bleiben und nicht voller Wut von den Bauern brennen. Daraufhin verzichtete der Klerus auf den Zehnten und beendete damit diese Bartholomäusnacht der Privilegien. Somit sind wir nun ein Schritt weiter und das Unterdrückte Volk ging auf die Straße und nutzte seine Privilegien von nun an.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s